Vor mehr als 80 Jahren legte Jakob Bertschi den Grundstein für das heutige Unternehmen. Mit Ross und Wagen ging er damals den Gruben nach, um nach Brauch- und Wiederverwertbarem zu suchen.

Im 1925 liess er sich nach seiner Heirat in Niederuster nieder und kauft nach bereits 2 Jahren seinen ersten Lastwagen. Er betrieb ein florierendes Geschäft vor allem mit Alteisen. Im Jahre 1933 erwarb er einen Bauernbetrieb ausserhalb von Uster, im Gschwader. Damals war dieses Gebiet völlig unbebaut, und er störte mit seinem Betrieb niemanden. Zusätzlich betrieb er als Nebeneinkommen einen kleinen Bauernbetrieb.

Die harten Krisenjahre zwangen ihn, auf und in anderen Gebieten tätig zu werden. So war die Firma Bertschi auch lange Jahre als Zügel- und Transportfirma bekannt. Auch Mutter Bertschi half aktiv im Betrieb mit, und die beiden Söhne Köbi und Max mussten sich schon sehr früh ins Zeug legen.

Im Jahr 1950 wurden die Söhne zu Teilhabern und die Firma in „Bertschi & Söhne“ umbenannt. Dank der Hochkonjunktur, die auch die Alteisenhändler zu spüren bekamen, konnten diverse Anschaffungen getätigt werden: Hubstapler, Kranwagen, Muldenkipper, neuere Lastwagen. Das Unternehmen richtete sich vermehrt auf Muldenservice und Transport aus. Im Jahre 1995 wurde die Firma aufgesplittet in „Jakob Bertschi Transport und Muldenservice“ und in „Bertschi Max Alteisen und Metalle“. Fortan wurden die zwei Firmen separat geführt. Im Jahr 2000 löste Max Bertschi seine Firma altershalber auf.

Jakob Bertschi blieb bis zu seinem Tode im 1997 im Geschäft tätig. Heute führt nun Köbi Bertschi in 3. Generation das Unternehmen weiter.